Pro Argovia Experiment

Aus einer Idee wird ein Experiment

Viele kulturelle Entwicklungen beginnen mit einer Frage, einer Beobachtung oder einer noch unfertigen Idee. Das Pro Argovia Experiment schafft den nötigen Freiraum, um solchen Ansätzen nachzugehen und neue Ausdrucksformen zu erforschen.

Im Mittelpunkt stehen Vorhaben, die sich bewusst auf unbekanntes Terrain wagen. Gesucht werden Projekte, die überraschen, verbinden, hinterfragen oder neue Perspektiven eröffnen – unabhängig von Sparte oder Disziplin.

Aus allen Eingaben wird ein Projekt ausgewählt, während seiner Entwicklung begleitet und an der Zweijahresversammlung von Pro Argovia präsentiert.

Bewerbung

Der Start des jeweiligen Bewerbungsfensters wird jeweils auf unserer Website bekannt gegeben.

So funktioniert die Förderung

  • Pro Argovia Experiment ist eine Werkförderung im Hinblick auf die Zweijahresversammlung die jeweils im Frühsommer stattfindet.

  • Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Disziplinen.

  • Insbesondere neue, experimentelle Ausdrucksformen und Wege sind willkommen, gern auch sparten- und / oder generationenübergreifend.
  • Der Förderbeitrag beläuft sich – je nach Projekt – auf maximal CHF 10’000.00.
  • Der Bezug zum Kanton Aargau muss bei mindestens 50 Prozent der Involvierten klar bestehen.  

  • Eine Jury trifft unter den Einsendungen eine Erstauswahl und lädt für die nächste Runde zu einem persönlichen Gespräch ein.

  • Die definitive Wahl wird danach bekanntgegeben. Der Termin der Zweijahresversammlung ist zwingend freizuhalten.

  • Während des Entwicklungsprozesses findet zwischen den Ausgewählten und Pro Argovia ein regelmässiger Austausch statt.

Präsentation

Aus den eingereichten Projekten wird ein Vorhaben ausgewählt und während seiner Entwicklung begleitet.

Das Ergebnis wird an der Zweijahresversammlung von Pro Argovia präsentiert (Vernissage).

Bisherige Pro Argovia Experiments

Ein Podcast von Pascal Nater über die Geschichte der Bäuerin und Wahrsagerin Verena Lehner, die 1929 für zwei Morde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde.
Pro Argovia Experiment 2024 - Der «Kokon», ein raumgreifendes Gebilde aus gebrauchten Stahlbändern der Künstlerin Christiane Hinrichs.
Pro Argovia Experiment 2022 - Die Moosoper ist eine musikalische Performance in einer moosinspirierten, grünen Landschaft, die Zeit und Geschichten in physischer und vokaler Form umspannt.