Judith Flury

PROJEKTE
Als vielseitig orientierte Musikerin bewegt sich Judith Flury in verschiedenen Aufgabenbereichen als Pianistin, Sängerin und Chorleiterin. Mit grosser Hingabe geht sie der kammermusikalischen Arbeit nach. So stehen für ihr Pro Argovia-Jahr verschiedene Kammermusikprojekte zur Auswahl. Zum einen sind dies die besonderen Programme « WINTER WORDS » und «An die Hoffnung » in der Besetzung für Cello, Klavier und Sprecher, zum anderen nimmt das Trio 77 seine Konzerttätigkeit mit neuem Repertoire auf. Im weiteren konzertiert Judith Flury mit den beiden Aargauer Cellisten Daniel Schaerer und David Riniker mit « Cello-Märchen ».

EIN LIEDER- UND SONATENABEND DER BESONDEREN ART
In ihrem ersten Projekt verweben die drei Künstler das Lied- und Sonatenschaffen von zwei gegensätzlichen Komponisten. Mit Andreas Müller und seinem Namens-vetter Andreas Müller-Crepon stehen Judith Flury zwei renommierte Persönlichkeiten zur Seite. Der Cellist Andreas Müller konzertiert im In- und Ausland und Andreas Müller-Crepon hat sich als Radio-Moderator und Redaktor, als Sprecher und Darsteller in verschiedenen Projekten einen Namen gemacht.

Das Programm «WINTER WORDS» dreht sich thematisch um das Komponistenpaar Benjamin Britten und Franz Schubert. Auf sehr vielschichtige Weise sind die zwei Komponisten miteinander verwandt und verwoben. Ihre große Bedeutung als Liederkomponisten ist auch in ihren Sonaten unüberhörbar. Die Innigkeit ihrer Lieder bleibt auch dann erhalten, wenn die Worte schweigen und das Cello singt. So erklingen in diesem Programm Perlen der klassischen Musik wie die Arpeggione-Sonate und Lieder aus der Winterreise von Schubert, wie auch weniger bekannte, aber sehr raffinierte Werke von Britten. Mit verschiedensten Texten führt Andreas Müller-Crepon durch das winterliche Programm und zeigt Hintergründe der Werke, Liedtexte und der musikalischen Sprache in Lied und Sonate auf.

Im zweiten Projekt «AN DIE HOFFNUNG» stehen sich Werke von Schostakowitsch und Beethoven gegenüber. Die gegensätzlichen Vertonungen von Beethovens Lied «An die Hoffnung» sind thematisch verknüpft mit Michelangelos Sonetten, welche Schostakowitsch noch ein Jahr vor seinem Tod komponierte. Ergänzt werden die Lieder von den beiden grossartigen Sonaten von Beet-hoven und Schostakowitsch. Mit ihrem kantablen Ausdrucksgehalt erklingen zwei der schönsten Denkmäler der Sonatenliteratur. Auch in diesem Programm führt Andreas Müller-Crepon mit bedeutenden Gedichten (Mandelstam, Michelangelo ) und Moderation durch das besondere Programm.

BIOGRAPHIE JUDITH FLURY
Judith Flury setzte nach dem Lehrdiplom in Basel ihre Studien bei Karl-Andreas Kolly in Winterthur fort und schloss mit dem Konzertreifediplom mit Auszeichnung ab. Sie ist neben der Arbeit als freischaffende Pianistin als Schulmusikerin an der Kantonsschule Wohlen engagiert. Zudem singt sie mit Begeisterung in kleineren ambitionierten Ensembles und leitet das Vokalensemble Cantemus. Das Aargauer Kuratorium förderte sie 2014 mit einem Atelieraufenthalt in Berlin.

Kontakt

judithflury@gmx.ch

Pro Argovia Artist:

2015