Sehr geehrte Stifterinnen und Stifter

«Haben Sie schon gelogen?» Nun, diese Frage ist ja noch harmlos, obwohl so pauschal sicher nicht ganz einfach zu beantworten. Mulmig wurde es mir jedoch erst später, bei der Beantwortung weiterer Fragen des Lügendetektors im Amt für die ganze Wahrheit. «FAKE. Die ganze Wahrheit» heisst die eben eröffnete Ausstellung im neuen Stapferhaus, die einmal mehr ein aktuelles Thema trifft und zu der wir Sie herzlich einladen.

FAKE. Die ganze Wahrheit – Samstag, 19. Januar 2019 um 13:30 Uhr in Lenzburg
Pinocchio und der Stiftungsrat freuen sich, Sie ins neue Stapferhaus gegenüber des Bahnhofs Lenzburg zu Kaffee und Kuchen, einer Einführung und zum Besuch der Ausstellung einladen zu dürfen. Bitte melden Sie sich bis zum 14. Januar via folgendem Formular an.

Anpassung der Jahresbeiträge per 2019
Die Stifterinnen und Stifter haben an der Zweijahresversammlung in Brugg einer Erhöhung der Stifterbeiträge zugestimmt. Die neuen Jahresbeiträge sind folgende: Einzelperson Fr. 60 (bisher Fr. 40), Paare Fr. 100 (Fr. 60), Vereine, Kulturinstitutionen Fr. 100 (unverändert), Gemeinden und Firmen Fr. 300 (Fr. 200). Diese Erhöhung geht einher mit weiteren Massnahmen: eine Mitgliederwerbeaktion, das Überarbeiten von bestehenden Aktivitäten und die Lancierung neuer Projekte.

Neue Stiftungsräte
Im August wurde Lukas Renckly, Kulturmanager aus Wohlen, durch den Regierungsrat in den Stiftungsrat gewählt. Die Zweijahresversammlung wählte in der Folge Martin Ammeter, Bankdirektor aus Aarau und André Konrad, Architekt aus Sarmenstorf als neue Stiftungsräte. In seinen Wahlvorschlägen achtet der Stiftungsrat auf bestimmte Kriterien und Anforderungen, wie: Anteil von Frauen und Männern ist ausgeglichen, die verschiedenen Regionen unseres Kantons und unterschiedliche Berufsgruppen sollen vertreten sein.

pro kul aargau – 29. Oktober 2018 im Kulturhaus Odeon Brugg
Nachdem ein interessierter Teilnehmerkreis im Juni 2017 an der ersten «pro kul aargau» -Veranstaltung diskutiert hatte, ob der Kanton Aargau eine Kulturlobby benötige und was es dabei zu beachten gebe, wurden bei der zweiten pro kul- Veranstaltung verschiedene Formen der privaten Kulturfinanzierung beleuchtet. Pius Knüsel, Direktor Volkshochschule Zürich, moderierte eine Podiumsdiskussion mit fünf Teilnehmenden zur «Kulturfinanzierung 2.0». Wo kommt künftig das Geld her, ohne das keine Kultureinrichtung überlebt? Aus der Wirtschaft, von der Crowd oder von Stiftungen? Die aktive Teilhabe des Publikums zeigte, dass wir den Nagel an seiner berühmten Stelle getroffen haben. Der Stiftungsrat dankt Ihnen im ausgehenden Jahr für Ihre Treue zur Pro Argovia und Ihre grosszügige Unterstützung der Aargauer Kultur. Wir wünschen Ihnen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr mit möglichst wenig Fake News.

Freundliche Grüsse
Erich Obrist, Präsident